Wie geht das: Branding, Imagewerbung und Markenaufbau?

  • Was ist Branding / Markenschaffung / Imagewerbung?
  • Branding bedeutet die Realität eines potentiellen Kunden neu zu definieren.

Das echte Branding geschieht dort, wo der Kunde

a) absolut zufrieden,

b) oder stinksauer ist.

Gegen diese Imagewerbung kann sich niemand wehren.

  • Wenn der Kunde so zufrieden ist, und Sie deshalb weiter empfiehlt, dann ist das echtes Branding / echte Markenschaffung.

Und dann vermittelt man dem Kunden dass es hier nicht nur toll ist, sondern supertoll. Indem man die Dinge tut die der Interessent supertoll findet. Gewissermaßen setzt man dem Kunden eine neue Brille auf, mit der er plötzlich viel mehr als vorher sieht.

Wie Sie merken nutze ich das Wort Branding anders als es im Marketing normalerweise gebraucht wird.

Ihre Marke ist viel mehr ihr Logo, Slogan oder Ihre Webseite. Ihre Marke ist die echte Bindung die Sie mit Ihren Kunden haben. Branding welches nicht profitabel ist, ist keine echte Marke. Die Taktiken und Marketing Strategien zum Branding & Markenschaffung die man in den meisten Marketingbüchern findet, sind eher für Unternehmen die weit eine halbe Milliarde an Umsatz generieren. Und auch dann darf man sich fragen ob die über ein Branding auch groß geworden sind, oder über einen schlauen Geschäftsaufbau.

Beim echten Branding geht darum wie man dem Kunden einen relevanten Mehrwert bietet. Und zwar einen Mehrwert welcher den Kunden in seinem Umfeld besonders gut aussehen lässt.

Die Kunde wird zum „Held“ weil er besonders gut aussieht wenn er Ihr Produkt nutzt. Das ist echte Imagewerbung. Ein Garagentor, ein Grill oder ein toller Kinderwagen – der Kunde sieht vor seinem Umfeld besonders gut aus wenn er das Produkt nutzt. Er wirkt z.B. verantwortungsvoll, geschickt, raffiniert etc.

  • “Schau mal wer ich als Unternehmen bin”,  ist nicht das Branding von dem ich spreche.

Ein großer Fehler ist, wenn man versucht etwas darzustellen was dem Kunden möglicherweise wirklich völlig egal ist.

Sondern man glänzt mit der echten Substanz die man liefern kann. Was hat der Kunde wirklich davon sein Geld bei Ihnen vorbei zu bringen? Welchen Wert bekommt er für das Geld?

Wie können Sie Ihren Kunden zu Helden machen? Wer durch ein White Paper plötzlich viel besser Bescheid weiß, glänzt in dem Unternehmen wo er arbeitet. Sorgen Sie also dafür, dass dieses White Paper von Ihnen veröffentlicht wird.

  • Durch ein Branding bekommt man den Kunden dazu einen hohen  Preis für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu zahlen. Der Widerstand gegen einen hohen Preis fällt dramatisch.
  • Es geht darum, dass die Geschichten die man über Sie erzählt Ihnen Geld bringen = Branding.

Eine deutliche Differenzierung des Erlebnisses welches der Kunde mit Ihnen hat = Branding.

Echtes Branding ist oft nur ein willkommener Nebeneffekt. Für die meisten Unternehmen ist es oft nur rausgeschmissenes Geld direkt in Branding zu “investieren”. Ein freundlicher und kompetenter Kundendienst ist oft schon die beste Lösung den Kundenwert zu steigern.

Branding ist wie ein Tattoo das sich jemand stechen lässt, weil er sich mit dem Bild identifiziert. Hat ja auch was mit dem Wortstamm des Wortes „Branding“ zu tun.

Ihre Aufgabe als Unternehmen ist, so zu sein, dass der Interessent & Kunde sich mit Ihnen identifizieren will. Er braucht sich nicht zu schämen Ihr Produkt zu nutzen.

  • Beachten Sie: Die meisten echten Marken wachsen organisch aus einem Geschäftsaufbau heraus.

    • Branding und Imagewerbung als Werbeform ist hoffnungslos überbewertet. Es ist außerordentlich schwer eine Marke zu schaffen, sehr teuer, ist schwierig zu messen, sehr abstrakt, braucht lange im Aufbau und ist schwer zu manipulieren. Es ist die üblichste Form der Werbung.

  • Beim Branding weigert man sich die Werbekosten pro Neukunde zu beziffern. Man weiß somit nicht einmal was es kostet einen neuen Kunden zu bekommen. Es ist ein Bereich indem gerne jede buchhalterische und kaufmännische Vernunft ignoriert wird. Überall im Unternehmen wird über ein Controlling alles ganz fein verrechnet. Bei dem Werbebudget für das Branding tut man aber so, wie wenn man den Markennamen direkt aus dem Regal kaufen kann, indem man einfach eine Summe hinblättert.

Ihr Markus Trauernicht