Wie Sie Ihre Ziele so planen, so dass Sie sich selber besser zuhören

Was können Sie tun, um Zielsetzungen brauchbar und praktisch umsetzbar zu machen?

  • Abnehmen
  • Mehr verdienen
  • Organisierter sein
  • Weniger ausgeben
  • Mehr Sport machen
  • Rauchen aufhören
  • Blitzdiät
  • Vom Smartphone zum einfachen Telefon
  • Internetmarketingmethode lernen
  • Verhalten ändern
  • Richtig investieren lernen
  • Mehr sparen
  • Geschäftlich expandieren
  • Rücksichtsvoller fahren
  • Usw.

„Ziele müssen messbar sein!“, heißt es immer wieder so schön.

Das ist zu simpel und zu wenig praktikabel. Die Aktivitäten müssen machbar sein. Das Ziel ist nur das Resultat. Und das Resultat kann ja nur am Ende gemessen werden.

Das bedeutet:

Was müssen Sie tun, um Resultate zu sehen?

Sinnvoll planen: Es führt letztendlich nichts daran vorbei, das eigene Leben rund um diese Verpflichtungen / Beschlüsse herum zu planen. Sonst passiert nichts. Nicht auf morgen zu verschieben, was heute dran ist. Aber verschieben Sie bitte genau so das in die Zukunft, was heute nicht gemacht werden muss. Nur weil etwas recht dringend ist, heißt dies noch lange nicht, dass es auch wichtig ist.

Stromlinienförmiger ausrichten: Welche Aktivitäten helfen Ihnen echte Resultate zu bekommen? Bei einem Segelboot muss man immer wieder den Rumpf von Algen und Muscheln reinigen, um so gleich mehr Geschwindigkeit zu erreichen. Vermeiden Sie Aktivitäten, welche Sie zwar beschäftigt halten, aber die nicht wichtig sind.

Fokussieren: Auf die Notwendigkeiten fokussieren. Sonst verzettelt man sich. Und man fühlt sich überwältigt. Die Bereitschaft sich auf das zu konzentrieren, was wirklich notwendig ist – hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Prioritäten: Bestimmen Sie Ihre wichtigen täglichen Prioritäten im Voraus. Sonst diktiert der Tag Ihnen zu sehr was dran ist. Wichtig ist, die richtigen Dinge zu tun und in den Tagesablauf einzuplanen. Der Tagesablauf ist so wichtig, weil man sich dann von der eigenen schwankenden Willenskraft unabhängig macht. Notwendig ist natürlich auch sich darüber klar zu sein, WARUM man etwas erreichen will. Denn im WARUM liegt die Antriebskraft.

  • Ein Neujahrsbeschluss oder eine Zielsetzung ist oft einfach nur ein Gedanke, um sich einfach mal besser über sich selber zu fühlen. Das Belohnungszentrum im Gehirn wird schon mit Endorphinen belohnt, wenn man sich etwas Gutes vornimmt. Das ist so eine Art Pseudo-Belohnung. Genauso wie die Spucke im Mund schon zusammenläuft, wenn man ein Bild von Eiscreme sieht, werden schon mal Endorphine ausgeschüttet, wenn man sich etwas vornimmt. Deswegen verkündet schon mach einer seine Neujahrs-Ziele im Voraus, weil es sich schon so gut anfühlt – wie wenn man die Ziele schon erreicht hat. Das reicht aber nicht…
  • Es ist extrem irrational und eine faule Ausrede, wenn man jetzt noch ein Jahr wartet, weil man den Start verpatzt hat.
  • Wer unbedacht mal doch an der Schokolade knabbert, oder doch an der Zigarette zieht, muss nicht gleich alle Vorsätze über Bord schmeißen. Immerhin geht es doch um Resultate, nicht um Selbstbetrug um sich besser zu fühlen. Nicht um ein dummes Positiv-Gedenke, welches die Realitäten verdrängt.

Die Realität ist manchmal recht gemein, und das muss man im Auge behalten:

  • Wer abnehmen will, sollte nicht hungrig einkaufen.
  • Wer mit dem Rauchen aufhören will, muss davon ausgehen, dass die Versuchung dann zuschlägt wenn man es nicht erwartet.
  • Wenn zu viel Infos ein Problem sind, dann sollte man sich aus möglichst vielen Newslettern austragen, das Emailprogramm nicht nebenbei geöffnet haben, und die Mails nicht via Smartphone bearbeiten.

Denken Sie auch dran, dass Ziele sich verändern. Das Ziel muss Ihnen Untertan sein.

Viel Spaß im neuen Jahr!

Markus Trauernicht

P.S. 6 Tipps für mehr Durchschlagskraft