Taktiken sabotieren oft die Hebelwirkung

Es geht darum Hebelwirkungen zu schaffen, um mit einem minimalen Aufwand möglichst viel zu schaffen. Doch eine Hebelwirkung im Marketing kann man nur erreichen, wenn man die richtigen Ansatzpunkte kennt.

Die meisten Unternehmer führen Ihr Geschäft willkürlich, episodisch, unberechenbar und ohne Plan. Es wird taktisch gehandelt, man lebt im jetzt. Die Miete muss bezahlt werden, der Cashflow muss stimmen und man will morgen durchkommen. Ist ja auch naheliegend, der Geschäftsalltag gibt den Ton an.

Doch alle die in einem Markt besonders erfolgreich sind, schaffenein Maximum an strategischer Aktivität im eigenen Geschäft. Strategie ist ein großer Spielplan der alles umfasst.

Taktiken sind Aktivitäten, welche immer eine Masterstrategie fördern und mit aufbauen müssen. Taktiken sollen die langfristige übergreifende Vision unterstützen. Und wenn die Taktiken diese Ziele nicht unterstützen, dann sollte man diese auch nicht nutzen.

Wer vom Taktischen zum Strategischen wächst, schafft lang- und kurzfristige Wirtschaftlichkeit, Rentabilität und Cashflow.

Die Masse der Unternehmen gegen die Sie antreten, handelt rein taktisch. Man verwechselt Strategie mit einem neuen Logo, einem neuen Slogan oder einem neuen Webseitenauftritt. Keine Frage, diese Dinge haben ihre Berechtigung, doch darf man diese nicht mit einer Strategie verwechseln. Die wenigsten Unternehmen haben Ziele, und jene wo Ziele haben, wissen nicht wie man dort ankommt.
Der Schlüssel liegt darin aus den Zielen eine Strategie zu „reverse engineeren“. Vom Ziel aus rückwärts eine Strategie zu entwickeln. Um heraus zu finden welche Aktivitäten notwendig sind und welche sinnvoll sind. Welche Ansatzpunkte bringen eine Hebelwirkung mit sich?

  • Wo will ich hin, und wie sieht ein zielgerechtes Verhalten heute aus?

Denn nur wenn man weiß wo es hingehen soll, kann man eine Strategie entwickeln. Um dann schauen welche Taktiken diese Strategie unterstützen, und welche Taktiken nicht genutzt werden dürfen.

Markus Trauernicht