Wie oft können, sollen oder dürfen Sie einen Newsletter verschicken?

  • Der Interessent hat sich für Ihren Newsletter eingetragen, weil er mehr hilfreiche, brauchbare und interessante Informationen von Ihnen haben will.
  • Vielleicht will er auch immer wieder über interessante Angebote, Rabatte oder sonstige Aktionen von Ihnen hören.

Sie sind mit Ihrem Newsletter somit ein willkommener Gast. Das ist eine ganz wichtige Grundhaltung. Wenn das was Sie im Informationsmarketing anbieten für den Zielmarkt relevant und wichtig ist, dann sind Ihre Emails nicht nervig. Jeder weiß heute wie man sich aus einem Newsletter austrägt, und davon wird auch gerne Gebrauch gemacht, wenn Sie keine brauchbaren Infos mehr liefern. Nehmen Sie nicht an, daß Ihre Emails als nervig empfunden werden, wenn Sie gute Informationen verschicken.

Der Newsletter muss lesenswert sein. Die Inhalte sind somit wichtiger als ein besonders schickes Auftreten. Zaghafte langweilige Newsletter werden wenig gelesen. Langweiligkeit bedeutet Durchschnitt oder Unterdurchschnittlichkeit. Es gibt ja Gründe dafür warum ein Newsletter gelesen wird.

Das was der Zielmarkt sich selber an Informationen
im Internet zusammen sucht, ist ein guter Anhaltspunkt
dafür was in Ihren Newsletter hinein kann.

Wie oft können Sie den Newsletter schicken?

  • Steigern Sie die Rate mit der Sie den Newsletter verschicken, bis die Austragerate drastisch ansteigt. Dann haben Sie den Punkt erreicht, wo Sie zu viele Emails verschicken. Fast kein Unternehmen wird diese Grenze je erreichen.
  • Einmal im Monat ist die untere Schmerzgrenze. Wenn jemand Ihre Email 2 oder 3 Mal nicht öffnet, dann weiß er in 3 Monaten auch nicht mehr wer Sie sind. Die Email wird dann ganz schnell als „Spam“ wahrgenommen.
  • Zweimal im Monat ist die sinnvolle Untergrenze für die Masse der Unternehmen. Einmal pro Woche ist erstrebenswert. Wenn Sie jede Woche eine Email verschicken, und dann mal eine Woche auslassen, dann ist die Öffnungsrate der Email schnell ca. 20% niedriger. Also ein Zeichen, dass Sie ruhig mehr schicken können, bzw. regelmäßig jede Woche verschicken können.
  • Wenn Sie Kaufangebote verschicken, oder sehr viele brauchbare Informationen anbieten, dann ist auch eine tägliche Email kein Problem. Die Discounterketten sind hier ein brauchbares Beispiel.

Wie lange ist der Entscheidungszeitraum vom Erstkontakt bis hin zu Kauf?

Wenn Ihr Kunde vom ersten Kontakt bis hin zum Kauf zum Beispiel 6 Monate braucht, dann ist es weniger sinnvoll jeden Tag eine Email zu schicken. Einmal in der Woche oder zweimal im Monat ist dann eine sinnvolle Frequenz.

Unterstützen Sie Ihren Newsletter mit einem automatischen Autoresponder. Hier finden Sie ein paar Tipps welche Frequenz für einen Autoresponder sinnvoll ist.

Markus Trauernicht