Muss man auf das schnelle Geld verzichten wenn man fürsorglich ist?

  • Dummes schnelles Geld: 5 Mal zum Kunden machen
  • Fürsorge + schlaues schnelles Geld: 1040 Mal zum Kunden machen + schnelles Geld

(Lesen Sie weiter um zu erfahren was es damit auf sich hat.)

Vor der Zeit des Internets ist es entstanden, das Bäckerdutzend. Kauf 12 Brötchen und eins bekommst du gratis obendrauf.

Es hat was mit Service und Wertschätzung zu tun.

Hat auch was von einem Dorf: Nicht die Kunden vergraulen, weil die buchstäblich in 50 Jahren noch am Krückstock vorbeikommen um die Brötchen zu kaufen.

  • Bieten Sie das extra Brötchen obendrauf?
  • Als eine Geste der Höflichkeit?

Oder ist Ihr Service nur ein Lippenbekenntnis? Und wenn – glauben Sie wirklich die kommen in 50 Jahren noch in Ihrer Bäckerei vorbei, wenn Sie nicht ein Mindestmaß an Wertschätzung aufbringen?

Früher – 50 Jahre und länger ist man zur gleichen Bäckerei gelaufen.

Und wenn es nur einmal pro Woche war.

52 Wochen im Jahr * 20 Jahre = 1040 Besuche in Ihrer Bäckerei

Heute: Wenn Sie einen Kunden gewonnen haben, dann sorgen Sie dafür, dass er weiter bei Ihnen kauft. Und Sie gerne in seinem Umfeld empfiehlt.

Oder man ist geldgierig. Nach 5 Mal kommt der Kunde nicht mehr, weil die Brötchen überteuert sind, und an den Zutaten gespart wurde.

Profitable Fürsorge oder der schnelle Profit?

5 mal zum Kunden machen oder 1040 mal zu Kunden machen – was ist da wohl profitabler?

Auch, oder gerade weil Sie dem ein volles Bäckerdutzend bieten…

Das schnelle Geld ist da, wo nebenbei die dicke Torte mit angeboten wird. Oder der Partyservice. Die Nachhaltigkeit wird so nicht aufs Spiel gesetzt. Es gibt halt kluges schnelles Geld, aber auch sehr dummes schnelles Geld.

Markus Trauernicht