Warum ist das Angebot wichtiger als der Traffic?

Wenn das Angebot nicht möglichst optimal passt, dann brauchen Sie ein Vielfaches an Traffic, um auch brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

  • Wenn das Angebot passt, dann folgt der Traffic teils schon viel leichter (viraler Empfehlungs-Effekt), und man holt viel mehr aus dem vorhandenen Traffic heraus.

Es darf auch mal angesprochen werden, dass vielleicht die eigenen Glaubenssätze in Punkto Traffic nicht ganz stimmen. Wo das eigene Gehirn einem selber ständig das Bein stellt. Suchmaschinen funktionieren so, dass die gerne Traffic dahin schicken, wo das Angebot stimmt. Wo die brauchbarsten und relevantesten Informationen zu finden sind.

Nun ist es kein Geheimnis, dass sich der vorhandene Traffic im Internet auf immer mehr Webseiten verteilt.
Februar 2007 auf  CNET News zu finden:
“According to an IBM study, by 2010, the amount of digital information in the world will double every 11 hours.”

Wie genau diese Aussage stimmt sei mal dahin gestellt, aber wenn man mal alles was auf Social Media Seiten und SMS zusammen zählt, wird der Trend schon ganz schön deutlich.

Traffic ist vorhanden und es wird immer mehr davon geben.

Und da hinter Traffic Menschen stehen die Bedürfnisse haben, ist es logisch, dass viel des Traffics dahin fließt, wo das Angebot stimmt.

Wer für eine Einschreibequote für seinen Newsletter 1% erreicht, der muss definitiv das Angebot verbessern.
Angebot = Anreiz zu handeln

Mal vor Augen halten: Eine Einschreibequote von 1% bei den Downloads bedeutet, dass 1 von 100 das Angebot so interessant finden, dass man die eigene Emailadresse angibt. Selbst unser politisches System verlangt, dass eine Hürde von 5% von den Parteien übersprungen wird.

Eine Einschreibequote von 10% sollte schon angestrebt werden. Denn dies ist ja auch ein Barometer dafür, dass das Angebot stimmt. Aber es spricht auch nichts gegen 25% die sich einschreiben, wenn sie mal auf den Link „Downloads“ etc. klicken. Hier wird wieder mal deutlich wie wichtig es ist ein Split-Testing zu machen.

Wer nicht testet, wird fast nie auf eine hohe Einschreibequote kommen.

Wer 25% schafft, der hat 5 Mal mehr an Durchsatz wie ein Konkurrent der bei einer Einschreibequote von 5% liegt. Mehr verkaufen ist doch das Ziel!

Das Angebot ist damit ein Bottleneck / Flaschenhals der unbedingt bearbeitet werden muss. Landingpages und Werbetexte die zu dem Angebot führen sind ein Schlüssel dazu den Flaschenhals zu weiten. Das Angebot selber ist das was nach dem Verkaufstext kommt. Wenn es nicht stimmt, dann wird an der Stelle immer ein Flaschenhals sein.

Fragen Sie sich mal, wo die kritische Masse der Listengröße liegt, von der man einen Lebensunterhalt bestreiten kann, ein Geschäft erhalten und wachsen lassen kann, oder um als logische Ansprechadresse in einem Markt zu gelten? Ist nicht das eigene Angebot der Trick überhaupt um diese kritische Listengröße zu erreichen?

Ein Gedankenanstoß das Angebot zu optimieren liegt in der Frage, was man selber ergründen und ausloten kann, was für andere nur schwer möglich ist. Wenn man in der Lage ist Problem und Lösung eines Zielmarktes in Worte zu fassen.

Jeder kennt es: Man hört etwas was man irgendwie schon wusste. Aber jemand anders hat den Gedanken in Worte gefasst und leicht begreiflich formuliert, so dass man ein AHA-Erlebnis hat.

Sehr gute Angebote, gerade im Informationsmarketing, machen das. Die Denkarbeit wird dem Interessenten abgenommen. Deswegen sind Whitepapers auch so effektiv.

Hoffe es hilft.

Markus Trauernicht