Was machen Sie wegen steigender Lead-Kosten?

Lead-Kosten = Kosten pro Neukunde

Wichtige Frage, denn es ist der Hauptgrund warum Unternehmen Pleite gehen: Die Werbekosten Kosten pro Neukunde sind zu hoch.

Für die meisten Unternehmen wird es immer schwieriger Leads
aus der Masse von potentiellen Kunden zu gewinnen.

Lösung: Nutzen Sie nicht das billigste Werbe-Medium. Denn gerade bei diesen billigen Werbe-Medien stehen ständig neue Gesetzesänderungen vor der Tür. Email wurde reguliert, Fax-Broadcasts wurden reguliert, Telemarketing wurde reguliert, usw. Man muss sich sogar von Links auf anderen Webseiten distanzieren, weil der Gesetzesgeber uns Bürger für zu blöd hält, selber dafür Verantwortung zu übernehmen wo wir was im Internet kaufen.

  • Billige Werbemöglichkeiten werden schnell reguliert, und man weiß nie was als nächstes kommt. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht wie der Esel vor dem Berg stehen, wenn Ihr Haupt-Werbemedium durch eine Gesetzesänderung wertlos wird.

Noch schlimmer: Haufenweise Unternehmen haben keine Ahnung was man machen soll, wenn die Grundlage einer Werbemöglichkeit über eine Gesetzesänderung genommen wird. Das Fundament wird so unglaublich verwundbar.

  • Aber nicht nur das. Die ständig steigende Anzahl der Webseiten, ohne dass die Zahl der Nutzer im deutschsprachigen Raum groß ansteigt, sorgt dafür, dass weniger kostenloser Traffic pro Webseite zur Verfügung steht. Es ist hoch riskant nur von dieser Art des Traffics abhängig zu sein.

Wer im Jahr 2000 eine Domain bestellt hat und einen Internetshop eingerichtet hat, hatte im Prinzip schon fast ein funktionierendes Geschäft. Ein Shop mit Software-Downloads war schon fast eine Lizenz zum Geld drucken – schon allein wenn man diesen nach der Einrichtung verkaufen wollte. Heute ist das anders, und Existenzgründer staunen wie wenig Traffic man bekommt.

Natürlich ist es sinnvoll Profi in einer Art der Werbung zu werden. Schon allein weil es so viele Möglichkeiten gibt, neue Leads zu bekommen, dass man unmöglich mit allen Arten der Leadgenerierung richtig gut werden kann. Wichtig ist, besonders gut in einer Art der Werbung, und einer Art der Conversion / Wandelung zu werden. Aber dann auch den eigenen Horizont zu erweitern, und weitere Möglichkeiten zu nutzen. Natürlich muss man auch wissen wie man eine Landingpage oder eine Squeeze Page nutzt. Aber auch ein mehrstufiger Produktlaunch wird immer mehr zu Notwendigkeit, besonders im Infomarketing.

Viele Unternehmen waren unglaublich gut darin, mit Rabatten zu verkaufen. Kaum kommt die Wirtschafts- und Finanzkrise stehen die Top-Verkäufer absolut ratlos da, weil sie nie gelernt haben anders zu verkaufen als nur den billigsten Preis zu nennen. Diese Preispolitik ist kein haltbarer Geschäftsvorteil, und vor allem keine begehrenswerte Unternehmenspositionierung.

Sinnvoll ist:
Mehrere Arten der Werbung zu nutzen und strategisch im Marketing vorgehen. Also den Überblick nicht zu verlieren, weil man jede erdenkliche Möglichkeit nutzen will. Eine Möglichkeit ist, den durchschnittlichen Preis pro Lead und Kosten pro Verkauf als Maßstab zu nehmen. Um dann den Vertrieb danach auszurichten. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man auch fleißig testet welche Werbung funktioniert. Und nicht den Fehler macht, alle Werbung zu streichen, die zwar profitabel, aber etwas teurer ist.

  • Die Werkzeuge und Medien für den Verkauf werden sich immer verändern. Schon allein weil es immer Missbrauch geben wird, und der Gesetzesgeber einspringen wird. Und damit wird es wieder für alle schwieriger.

Was sich aber nicht verändert sind Prinzipien. Die Strategien werden immer grundlegend irgendwie gleich sein. Taktiken unterliegen zwar Veränderungen, aber da die menschliche Psyche grundlegend gleich ist und bleibt, müssen die Taktiken eher der Technik angepasst werden.

Die Macht liegt dort wo verkauft werden kann. Ein Werbetext, der sich einfach mal nur schön anhört und nicht die uralten Verkaufsprinzipien nutzt, ist heraus geschmissenes Geld.

  • Nutzen Sie die Traffic-Methoden die zu Ihrem Geschäft passen?

Jeder neuesten Technik hinter her zu rennen ist nicht sinnvoll, wenn der Verkauf dadurch nicht wesentlich gefördert wird.

Auch eine wichtige Frage: Twittern oder nicht?

Und man sollte sich ernsthaft fragen, ob es nicht nur ein Verzweiflungsakt ist, wenn man auf jeder Hochzeit tanzen will. Vielleicht ist es ein Indikator dafür, dass grundlegend etwas im eigenen Vertrieb und Marketing nicht stimmt….

Hoffe es hilft.

Markus Trauernicht