Geschäftsaufbau: Tipp

Verbessern Sie was sich am Besten verkauft. Natürlich ist das nicht einfach. Aber wenn Menschen schon Geld dafür ausgeben, liegt es in der Natur der Dinge, dass sie noch mehr, oder genau so bereitwillig dafür ausgeben, wenn es noch besser ist.

Markus Trauernicht

Slogans ändern – ist das sinnvoll?

Im Normalfall bewirkt die Änderung von einem Slogan, zu einem anderen Slogan rein gar nichts.

Wenn es darum geht einen kurze starke Verkaufsbotschaft zu erstellen, ist es am sinnvollsten Ihre 10 besten AdWords-Anzeigen anzuschauen, und daraus eine starke Marketingbotschaft heraus zu arbeiten. 

Warum?

Weil viele Leute mit Ihren Klicks darüber abgestimmt haben, auf welche Werbung es sich lohnt zu klicken. Hat was mit der erkannten Relevanz zu tun…

Markus Trauernicht

Adwords und die Umwelt

  • Umwelt, Plastik reduzieren, bessere Luft etc. – wer will es nicht.

Wenn Sie “Umwelt”, “umweltbewusst”, “was Gutes für die Umwelt tun” als Grundargument für Google AdWords Anzeigen nehmen, werden Sie mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, dass die Klickraten miserabel sind. Und die Conversion dahinter auch.

Was lernen Sie draus?

Auch wenn Sie noch so überzeugt über Ihre Marketingbotschaft sind, testen Sie einfach was der Markt dazu sagt und wie bereit er dazu ist, dafür einen Mausklick hinzulegen. (Hätte schon mach eine Privatinsolvenz verhindert).

Die gefährliche Schlussfolgerung ist, der Meinung zu sein, dass es keinen Markt für das Produkt gibt. Ein anderes Argument als Grundlage in der Anzeige – und schon bekommen Sie möglicherweise Klicks und Conversions.

  • Anzeigen rund um “Umwelt” sind meist nahezu unbrauchbar. Mir scheint, dass jeder eine saubere Umwelt will, aber kaum jemand bereit ist dafür zu zahlen.

Markus Trauernicht

AdWords und Lampen

  • Testen Sie mal im Remarketing die Leute die “Lampen” anschauen. Bringt erstaunlich hohe Klickraten mit sich.

Warum?

  • Weiss ich nicht. Lohnt sich aber sicher auch in Ihrem Markt zu testen.

Markus Trauernicht

Interessante Möglichkeit den Newsletter aufzubauen

Interessant, und riskant, ist hier der letzte Zusatz: “I never mean to share this, so grab it before I change my mind”.

Hier geht es darum kostenlose Pläne für Holzmöbel zu bekommen. Dieser Zusatz wird sicherlich dort gut funktionieren wo es darum geht, letztendlich PDF-Pläne zu verkaufen. Hier werden als Teaser, um die Emailadresse anzugeben, über 60 kostenlose Möbelplane angeboten.

  • Solche Zusätze sind jedoch tunlichst zu vermeiden, wenn es um physische Produkte und Dienstleistungen geht.

Ich tippe jedoch darauf, dass es sehr gut funktioniert, und auch getestet wurde, da das kostenlose Angebot dahinter vom Arbeitsaufwand her sehr aufwendig ist. Möglich ist aber auch, dass dieser Spruch gar nicht ins Gewicht fällt, weil das Angebot so gut ist.

Fazit: Testen Sie Emailformulare. Einfach in wenigen Worten (oder Link) darunter schon zusichern, dass die Email nicht weiter gegeben wird, steigert die Sign-Up-Rate.

Markus Trauernicht

Was Sie über die Vermarktung mit Social Media wissen sollten

Es gibt prinzipiell zwei Arten von Social Media.

Von der einen Art sollten Sie als Unternehmen die Finger lassen,
die andere Art könnte eventuell interessant sein.

Natürlich ist Social Media interessant. Ganz besonders interessant für Blender, Scharlatane und Bullshit-Social-Media-Experten.

Jedenfalls wenn es darum geht, mit Social Media Geld zu verdienen. Es geht bei Social Media um „Vertrauen“, sagen die Experten, wenn die Rechnung nicht aufgeht. Da frage ich mich wo es im Verkaufsprozess denn nicht um Vertrauen geht?

Und es stellt sich die Frage, warum gerade jene Unternehmen einen großen Bogen um Social Media machen, so erfolgreich sind. „Je größer ein Unternehmen, desto dümmer ist es!“, wird gerne gesagt. Aber warum haben denn diese großen Unternehmen so viel Geld?!? Machen die vielleicht etwas richtig? Während die Social Media Experten krampfhaft [click to continue…]

Webseitensuche verbessern

Stellen Sie die Suchoptionen auf Ihrer Webseite nicht auf “exakt passend”, sondern auf “weitgehend passend”. Ich stelle immer wieder fest, dass die Suche in Shopsystemen oft schlecht ist. Dass man ein Produkt oder eine Info schneller findet, wenn man die Domain bei Google eingibt, und dann dazu den Suchbegriff. Die “Empfindlichkeit” / Ähnlichkeitsdistanz der Shopsuche sollte also nicht zu eng eingestellt werden.

Testen Sie selber in Ihrem Shop indem tun als wenn Sie ein neuer Kunde sind. Evtl. müssen Sie dazu den Cash-Speicher Ihres Browsers löschen.

Werden zu viele Ergebnisse geliefert, dann einengen.

Markus Trauernicht

Wie sieht Ihre Webseite mobile, auf Tablet oder auf Desktop aus?

Hier zwei sehr brauchbare Tools um zu testen wie Ihre Webseite mit verschiedenen Auflösungen aussieht.
So können Sie schnell sehen wo Korrekturbedarf ist und wo Mediaqueries greifen müssen.

1. Viewport Resizer: Zum Beispiel in Chrome als Erweiterung. Hier ein paar Screenshots zur Verdeutlichung.

Responsive Design

Apple IPhone 5 – 320×568

 

Responsive Design

Breiter Bildschirm: 1280 x 800 Pixel

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Wie Sie mehr brauchbaren Traffic aus dem Displaynetzwerk bekommen

Mehr über „kaufbereite Zielgruppen“…

  1. Im Prinzip hat man nach wie vor das Problem, dass Google Aktivitäten im Suchnetzwerk nicht wirklich skalierbar sind. Es ist halt nur eine gewisse Menge Traffic im Suchnetzwerk verfügbar. Z.B. pro Region / Land wird ein Keyword nur eine gewisse Anzahl mal pro Monat eingegeben.
  2. Man muss also auf das Displaynetzwerk ausweichen um mehr Traffic zu bekommen. Dort gibt es viel Traffic, aber auch viel Traffic der keine zahlenden Kunden bringt. Was auf jeden Fall sinnvoll ist, ist Dynamisches Remarketing und Remarketing. Und dann wird es schwierig.

Das heißt, dass viele AdWords-Nutzer Displaytraffic meiden, und beim Suchtraffic einfach zu wenig bekommen. Wer mehr Traffic braucht, kommt [click to continue…]

Erkennt Google, dass Ihre Seite mobile friendly ist?

Google hat  in Europa die ganzen bezahlten Suchergebnisse (Textanzeigen) von der rechten Seite verbannt, und nach oben über die organischen Suchergebnisse geschoben. Dann sind bis zu 4 Suchanzeigen oben dran, statt bisher bis zu 3 Suchanzeigen. Damit passt Google die Suchergebnisse an mobile Displays an.

1. Wird also immer wichtiger, dass die Seite responsive für mobil, und schnell ist.

2. Das heißt, dass AdWords Accounts viel intensiver gepflegt werden müssen, statt nur höher zu bieten. Wer intensiv pflegt, kann AdWords Budgets deutlich reduzieren. Mit dieser Änderung von Google konkurrieren jetzt mehr Werbende und die vorhandenen Positionen.

3. Ihre Seite muss “responsive” sein. Testen Sie hier ob Google Ihre Seite als mobile friendly / responsive erkennt.

Möglicherweise ist Ihre Seite für mobile Webseiten optimiert, aber Google erkennt es nicht. In diesem Fall, überprüfen Sie ihre robots.txt Seite, ob die CSS Verzeichnisse freigegeben sind. Denn hier erkennt Google ob media queries (selektives CSS) oder UA Snifffing (user agent (=browser) sniffing) eingesetzt wird. Ob also je nach Browser (mobile, desktop, tablet) ein anderes CSS ausgeliefert wird, was dann für Google ein Indiz dafür ist, ob eine Seite responsive ist oder nicht. Es reicht nicht zu schauen, ob sich die Webseite verkleinert, wenn man das Browserfenster verkleinert.

Das ist wichtig weil:

Dies auch Ihren organischen Traffic betrifft! Schauen Sie mal in Ihren Analytics Account, wie sich der mobile kostenlose Traffic über die letzten Monate verhalten hat. Ist dieser eingebrochen, liegt es höchstwahrscheinlich dran, dass Ihre mobile Seitenauslieferung zu langsam ist, oder Google Ihre Seite nicht als responsive erkennt (obwohl sie es vielleicht ist). Oder Google sieht Ihre Seite als nicht-responsive und sieht daher keinen wirklichen Grund Ihnen auch mobilen Traffic zu schicken.

User-agent: *
Disallow: /(den CSS Folder hier nicht sperren)

Markus Trauernicht