Pareto-Prinzip noch praktischer

Die 80/20 Regel besagt, dass 20% Ihres Aufwandes
80% der Resultate bringt. Im Umkehrschluss
bringen 80% Ihrer Arbeit nur 20% der Resultate.

Es bedeutet auch, dass 0,8% Ihrer Aktivitäten
ganze 51,8% Ihrer Resultate bringen….

  • Wie können Sie Durchschnittlichkeit vermeiden?

Anders: Wer will Durchschnitt haben?

Durchschnitt will man haben wenn es nicht wirklich drauf an kommt. Die Dinge, Produkte und Dienstleistungen die einfach austauschbar sind, sind durchschnittlich.

Lösung: Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht austauschbar sind.

  • Billiger sein – da kann man auf Dauer nicht gewinnen. Was jetzt?

Lösung: Finden Sie Wege zu verkaufen wo der Preis nicht im Mittelpunkt steht. Im billigen Preissegment ist fast immer alles austauschbar.

  • Alle sehen zu gleich aus.

Lösung: Sorgen Sie dafür, dass der potentielle Kunden erkennt wofür Sie Spezialist sind, und was Sie von anderen unterscheidet.

 

  • Zu wenig Traffic?

Lösung: Sorgen Sie dafür dass man über Sie redet. Denn auf Dauer kann Werbung da nicht mithalten. Man redet über Sie, wenn Sie mit relevanten Emotionen kommunizieren und erwähnenswert sind.

  • Sie bekommen keine Empfehlungen?

Lösung: Machen Sie sich unabhängig von Empfehlungen, anstatt diese krampfhaft zu forcieren. Empfehlungen sind ein externer Faktor der schwer zu beeinflussen ist. Ihre Aktivitäten können Sie aber beeinflussen.

Was trennt in Ihrem Markt die Versuchenden von den Gewinnern? Welche Hürden müssen überwunden werden? Diese Hürde ist Ihr Verbündeter, weil es Sie positiv abgrenzt.

Ein Weg ist, 80 – 90% der Dinge fallen zu lassen die man nicht gut macht, und sich auf das zu konzentrieren wo man wirklich gut ist. Und das ist schon schwierig genug. Man muss sich immer wieder daran erinnern.

So mache ich das:

  • Deswegen habe ich keine Blogkommenare auf meinem Blog freigeschaltet.
  • Ich twittere nicht.
  • Ich bin äußerst sparsam mit Links innerhalb von Artikeln nach außen.
  • Ich lehne Projekte ab wenn diese mir nicht zusagen.
  • Ich schreibe nicht nur über ein Thema wie Werbetexte. Sondern über das was erfolgsorientierte Unternehmer und Selbständige interessiert. Und das spricht natürlich gleichzeitig auch engagierte Angestellte an.
  • Ich spreche von Geld, wo andere drum herum reden.
  • Ich nehme mir die Zeit Emails zu beantworten.
  • Meine Rechtschreipfehler stören mich nicht – meine Leser scheinbar auch nicht.
  • Der praktische Ansatz steht im Vordergrund, auch wenn er sich viel weniger schick als theoretische, aber weniger brauchbare, bis total unbrauchbare Marketingmodelle anhört.
  • Ich schalte keine Fremdwerbung auf meiner Seite.

Ich scheue mich nicht Dinge auszusprechen und dann auch zu begründen, die gegen den Mainstream im Marketing gehen. Auch wenn ich dadurch Abonnenten und Leser verliere.

Warum?
Es passt in mein Gesamtkonzept. Ob das alles immer so sein wird? Keine Ahnung. Wenn ich sehe, dass mein Gesamtkonzept so nicht mehr passt, dann würde ich ohne zu zögern meinen Blog von einem Tag zum anderen aus dem Internet nehmen. Aufzuhören ist nun mal eine exzellente Strategie, wenn man es richtig macht. Das kann ein Teil dessen sein, einen Engpass / Flaschenhals im Geschäft zu beseitigen. Kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt.

Das meine ich ja, wenn man 80 – 90% der Dinge fallen lassen soll die nicht ins Big Picture passen.

Wer bündelt und konzentriert, wird immer gegen
jemanden gewinnen der zerstreut und alles machen will.

Es liegt in der Natur der Dinge. Wie ein Lupe
Sonnenlicht konzentriert und ein Feuer entfachen
kann.

Das gleiche Licht – ungebündelt – ist dazu nicht in der Lage.

Fokus verlangt, dass man das weniger Wichtige und weniger Relevante aufgibt.

Mehr zur Pareto: Wurde Paretos 80/20 Regel im Internet zur 95/5 oder gar 99/1 Regel?

und

Das Pareto-Prinzip und die Suchmaschinenoptimierung

Markus Trauernicht