AdWords-Infos zum Valentinstag

  • 51% der Suchanfragen am Valentinstag 2015 fanden auf Mobilgeräten statt. (Quelle: Auswertung der feiertagsspezifischen Suchanfragen von Google Deutschland).

Mein Tipp: Erhöhen Sie die Preise für Mobile Klicks, aber halten Sie Klickrate und Conversions im Auge. Denn in manchen Märkten funktioniert mobil gar nichts. Greifen Sie daher unbedingt auf Ihre vorhandenen gesammelten AdWords-Daten, um hier nicht einfach nur stumpf die Klickpreise zu erhöhen.

  • Von 2014 auf 2015 steigerten sich die Suchanfragen für „Geschenke für Freund“ und „Geschenke für Freundin“ um das 1,4-fache. Geben Sie diese Begriffe auch mal bei Amazon ein. Aber auch „Geschenk für Frau“ oder „geschenk ehefrau“. Und Sie werden sehen, dass da noch viiieeelll Potential für gute Geschenke vorhanden ist.

Wichtig: Sie sehen dann auch anhand der Ergebnisse, dass diese Begriffe viel zu breit sind, um so gezielt werben zu können.

Tipp von Google zu Valentinstag: „Erhöhen Sie nach dem 8. Februar Ihr Budget mindestens auf das 5-Fache Ihrer bisherigen Ausgaben und überprüfen Sie diese zweimal täglich.“ (Google Infos für Agenturen die auf dem Postweg geschickt wurden)

Mein Tipp: Setzen Sie unbedingt auf fein aufgesplittete Remarketing-Listen und Banner-Remarketing. Das ist intelligenter als das Budget 5-Fach zu erhöhen. Und spart viel Geld…

Tipp von Google: „Bieten Sie auf Begriffe für „Geschenkideen“ ab Mitte Januar, um den Käufern, die gerade nach Ideen suchen, einen Schritt voraus zu sein. …. Wechseln Sie ab dem 8. Februar zu direkten Werbebotschaften, um Last-minute-Shopper anzusprechen.“ (Google Infos für Agenturen die auf dem Postweg geschickt wurden).

Mein Tipp: Kann mir nicht vorstellen, dass man jetzt schon für Valentinstag nach Geschenken sucht. Versuchen Sie vorhandene und potentielle Kunden auf dem Postweg (via Briefmarke) zu erreichen. Z.B. Katalog zuschicken, in dem auch Produkte sind, die nicht nur zum Valentinstag gekauft werden. Falls dies zu aufwendig ist, oder nahezu unmöglich ist potentielle Kunden auf dem Postweg zu erreichen, dann bauen Sie Ihrem Email-Newsletter aus. Und bieten Sie wöchentlich einen Produkte-Newsletter an. Das spart Werbekosten. Fassen Sie mit Remarketing nach.

Tipp: Viel besser als breite Begriffe wie „Geschenkideen“ zu nutzen, ist Zielgruppen im Displaynetzwerk zu testen. Aber bitte Vorsicht!

Wichtig: Halten Sie aber das AdWords-Budget dafür klein, da hier viel Geld verbraten werden kann.

  • Und: Splitten Sie diese Display-Kampagnen rigoros auf, da sonst keine Trends zu erkennen und Zielgruppen zuzuordnen sind. Unbedingt auch Remarketing nutzen, um den billigen Traffic aus dem Displaynetzwerk wieder erreichen zu können. Sonst wird sich das kaum rentieren.
  • Und: Finden Sie heraus, ob das Displaynetzwerk, abgesehen vom Remarketing, für sie überhaupt profitabel ist.

Eigentlich logisch: Machen Sie keine Valentinsaktionen, wenn Sie Schrauben verkaufen.
Markus Trauernicht