Google Shopping: Produktziele und Optimierung von Kampagnen und Anzeigengruppen

Hier ein paar Tipps wie Sie Produkte aus dem Merchant Feed sinnvoll bewerben.

Der Datenfeed ist das wichtige Fundament für die Werbung und muss qualitativ sehr hochwertig sein. Ganz wichtig ist sich sehr streng an die Vorgaben von Google zu halten. Auch wenn die sich Richtlinien nennen, es sind ganz klare Vorgaben. Eine Feedsperrung kann auch heute noch einige Wochen dauern bis die aufgehoben ist. Gerade vor dem Weihnachtsgeschäft bzw. Saisongeschäft kann dass erhebliche Umsatzeinbußen mit sich bringen.

Die Aufteilung von Kampagnen und Anzeigengruppen wird hier im Video angesprochen. Welche Struktur ist sinnvoll? Plus einige Tipps zum Filtern von nicht ganz optimalen Suchergebnissen bzw. Anzeigeneinblendungen in den Produktlistings. Vorsicht auch bei negativen Keywords, hier ist es wichtig nicht zu übertreiben. Ganz im Gegensatz zu normalen Suchkampagnen, wo negative Keywords sehr wichtig sind.

Relevanz des Produktes und der maximale Klickpreis sind bei Shoppinganzeigen die ganz wichtigen Faktoren. Hier kommt es auf eine sinnvolle Aufteilung von Kampagnen und Anzeigengruppen an, um hier nicht unnötig viel zu zahlen. Aber auch um nicht auf einzelne Produkte zu wenig zu bieten und so zu viel Traffic zu verlieren. Einfach mal breit den gleichen Klickpreis auf alle Produkte (Grundeinstellung) im Feed zu bieten ist nicht sinnvoll! Im Video sind auch hilfreiche Tipps darüber wie der Gebotspreis und die Anzahl der Produkte zusammenhängen.

Wenn Sie so weit schon gelesen haben, dann sollten Sie sich das Video anschauen. Übrigens, der Entwickler (Chris Azalde) der schon seit 6 Jahren an diesem Projekt arbeitet, bedankt sich am Ende bei seiner Kollegin dafür, was er jetzt lernen konnte. “That was very helpful for me aswell.” Das zeigt auch etwas die Diskrepanz zwischen der praktischen Anwendung und Entwicklerdenken. Gerade bei den Shoppinganzeigen ist es wichtig wirklich zu verstehen, wie sinnvoll auf verschiedene Produkte geboten wird, indem der Feed sinnvoll beworben wird. Ohne alles über einen Kamm (alle Produkte ein Preis) zu bewerben.

Markus Trauernicht