Pay-per-Click: PPC in Social Media versus Google AdWords

Der große Unterschied zwischen bezahlter Werbung im Social Media Bereich, und Werbung mit Google AdWords ist folgender:

  • Bei Suchtraffic mit Google AdWords, sind es ständig neue Leute, die Ihre Werbungen sehen. So kann es sein, dass ein Anzeigentext über sehr lange Zeit funktioniert.
  • Bei Social Media, werden Ihre Werbung extrem oft den gleichen Leuten gezeigt. Da tritt dann schnell ein Ermüdungseffekt ein. Da hört man schnell: “Das ging sehr gut, aber jetzt geht gar nichts mehr…! Da stellt sich dann die Frage, was man machen soll, wenn der Ermüdungseffekt bei bezahlter Werbung auf Facebook eintritt? Da bleibt nur eins: Neue demographische Zielgruppe suchen, die vielleicht oder auch nicht Ihrer Marktzielgruppe entspricht, und von vorne anfangen. Allerdings weiß man nicht wie diese demographische Gruppe auf die Werbung anspricht, bzw. ob die zu weit weg von dem ist, was man anbietet. Und was kommt dann? Das ist nicht das was einer guten Hebelwirkung entspricht. Natürlich kann man auch zweitens ständig die Werbung ändern. Aber ohne vernünftige Splittest-Möglichkeiten grenzt das an Glücksspiel.

( Nachtrag 29. Januar 2013: Diesen Artikel habe ich vor ca. 3 Monaten geschrieben, und zur automatischen Veröffentlichung in WordPress eingespeist. Inzwischen gibt es eine Suchfunktion. Inwiefern die bezahlte Werbung dann auch besser funktioniert wird die Zeit zeigen. Ich denke ein paar Kernprobleme sind aber noch nicht  für denjenigen gelöst, der noch effektiver werben will.)

  • Es ist bei Facebook nicht untypisch, dass die Klickrate 1/10  dessen ist, was mit Google AdWords im Display Netzwerk möglich ist. Diese Verhältnis wird noch viel größer wenn im Vergleich zum Suchnetzwerk von Google.

Markus Trauernicht