Warum Kreativität im Marketing so gefährlich ist…

Beim analytischen Denken schaut man in die Vergangenheit. Man misst und schaut sich an was funktioniert hat, und was nicht funktioniert hat. Um daraus Erkenntnisse zu ziehen, um so noch besser zu vermarkten, noch geschicktere Angebote zu machen, und noch bessere Anzeigentexte zu schreiben. Ob man dann recht hat, findet man nur heraus, indem man wieder testet.

Beim kreativen Denken schaut man in die Zukunft. Und trifft Entscheidungen im Marketing aufgrund von unfundierten Annahmen, wenn man die Analyse nicht zum Fundament macht. Wer nicht misst und analysiert, hat keine fundierte Entscheidungsgrundlage für die nächste Entscheidung. Genau da wird Kreativität gefährlich. Es muss plötzlich eine neue Broschüre her, oder die alte Webseite taugt scheinbar nicht mehr. Oder man wird müde von alten Werbungen oder Anzeigentexten und schreibt einfach neue Anzeigentexte – ohne zu wissen, ob man verschlechtert oder nicht.

  • Kreativität im Marketing, ohne Analyse der gemessenen Ergebnisse (z.B. Splittests), ist kostspielig und teuer.
  • Bei der Kreativität geht es sehr oft nur um das eigene Ego, das coole Design und noch schickere Etwas. Das hat wenig bis gar nichts mit Verkaufsergebnissen zu tun.

Markus Trauernicht