Warum so viele mit Social Media Marketing scheitern:

Technisch herangereifte Werkzeuge – aber die Botschaften sind mager.

Wer will denn wirklich wissen, welche Pizza da jemand gerade zu Mittag gegessen hat?!? „Vertrauen ist wichtig“, sagen dann die Social Media Experten.

Die Gegenfrage: Wo im Verkaufsprozess ist Vertrauen denn nicht wichtig? Und was hat die Pizza, die jemand gerade gegessen hat, mit Vertrauen zu tun – im Bezug zu dem was verkauft wird?

Social Media Marketing wird ständig als die Lösung überhaupt angepriesen – doch warum umgehen gerade die so erfolgreichen Unternehmen die Social Media Aktivitäten? Während die Werbewelt verzweifelt versucht, die „echten“ Unternehmen endlich, endlich, endlich von Social Media zu überzeugen.

  • Manche Airline befördert doch gerade zu diesem Zeitpunkt mehr Leute durch die Luft (zahlende Kunden), als bei denen Follower auf Twitter vorhanden sind!
  • Und manch ein erfolgreiches Bauunternehmen baut pro Jahr mehr Häuser, als die Follower bei Twitter und Facebook zusammen haben!

Tipp: Die Inhalte die angeboten werden, müssen für den Empfänger in seinem Leben relevant und hörenswert sein. Und zwar in Bezug zu dem was Sie anbieten, der möglichen Kauftransaktion.

Wenn Sie einkaufen gehen, dann wollen Sie auch nicht in jedem Laden wissen, was für eine Pizza der Verkäufer zum Mittagessen gegessen hat. Und ob diese geschmeckt hat. Oder wie es seinem Hund geht. Es ist einfach nicht relevant oder interessant genug – ganz egal ob er das Ihnen direkt sagt, oder über eine Social Media Plattform wissen lässt. Zu schnell wird die Marketingbotschaft im Social Media Marketing verwässert.

Die Botschaft muss dem Empfänger schmecken. Und in der Masse des Social Media Marketing gehört werden. Gehört wird man, wenn man als hörenswert empfunden wird. Da hat die Pizza dann schlechte Karten…

(Der Einzelunternehmer, für den der Empfänger sympathisierende Gefühle hat, hat da viel bessere Karten…)

Markus Trauernicht