Ist Ihr Produkt in der Krise kein tolles Produkt mehr?

Welche übersehenen, relevanten und lukrativen
Einkommensmöglichkeiten – direkt vor Ihren Füßen – könnten

mit verhältnismäßig wenig Aufwand  aufgegriffen werden,
ohne die üblichen Probleme einer völlig neuen Existenzgründung?

So gut wie jedes laufende Geschäft könnte eine ganze Reihe Möglichkeiten nutzen, um mit wenig Aufwand weitere Einkommensströme zu erzielen. Ja sogar die Vorhandenen zu übertreffen.

Die Krise macht es schnell zur Notwendigkeit, diese unangezapften Möglichkeiten zu nutzen.

Beispiel:

Nehmen wir mal einen Versicherungsvertreter der sich auf Rentenanlagen spezialisiert hat. Der hat jetzt ein ernsthaftes Problem mit dem was an den Finanzmärkten, dem Euro, der europäischen Wirtschaftsunion und die zukünftige sichere Rente angeht. Denn das Vertrauen in Richtung Rentenanlagen tendiert schwer nach unten.

Zweifel?

  • Genau die Banken und Versicherungen welche die Krise nicht haben kommen sehen, behaupten felsenfest die Krise ist vorbei und der Euro sicher.
  • Der Euro ist mit zwölf Jahren noch eine Grünschnabel-Währung die noch feucht hinter den Ohren ist. Es wird schon offen über die Rückkehr zu den alten Währungen gesprochen. Bei einer Rückkehr könnte anstatt dem alten Euro-DM-Kurs von 1:1,95583 ein neuer halbierter Wechselkurs gut möglich sein, wodurch der Staat die Schulden auf einen Schlag halbieren könnte. Volksvermögen und Rentenanlagen würden zugleich in der Kaufkraft halbiert werden, aber Politiker sind nun mal Politiker und nicht nur in Ausnahmefällen Volksvertreter. Und die einschlägigen „Wirtschaftsexperten“, die in Prognosen so ziemlich immer daneben liegen (und die Krise nicht haben kommen sehen), würden den Sinn eines solchen Wechsels, zu einem wohl deutlich schlechteren Kurs als 1:1,95583 als sinnvoll verkaufen. (Die umgekehrte Variante der Aufwertung hat es im Wechselkurs Ostmark und Deutsche Mark schon gegeben.)
  • Geldmengen die so drastisch aus dem nichts heraus geschaffen werden, haben sich in der Vergangenheit als inflationär erwiesen.
  • Der Markt ist verunsichert und misstraut den Banken und Versicherungen.
  • Mit neuen Schulden wurde Zeit gekauft, aber die Probleme wurden nicht wirklich gelöst. Die großen Ursachen der Krise sind noch nicht beseitigt. Die Geldexpansion nimmt ihre Zeit in Anspruch, genauso wie eine Geldkontraktion ihre Zeit dauern wird.
  • Die konservativen Staatsanleihen, welche die sichere Rentenanlage von gestern sind,  entpuppen sich als riskante spekulative Investments.
  • Und jetzt muss man als Anlagenberater trotzdem seine Brötchen auf den Tisch bekommen. Nur der Markt ist so zurückhaltend…

Ein ernsthaftes Problem.

Nun ist es doch naheliegend zu schauen, welche Alternative eine sichere Rentenanlage darstellt. An der man auch verdienen kann, der Kunde eine sehr gute Entscheidung trifft, und das Empfehlungsgeschäft auch vorhanden ist.

Was ist denn jetzt noch ein recht krisensicheres Investment?

Lösung: Das eigene Haus für den Kunden. Wer im Alter keins hat, der hat ein ernsthaftes Problem. Vor allem stellt es eine sinnvolle Alternative für den Normalverdiener dar. Sie können Ihr Produkt auch mit den Emotionen rund um den Euro verbinden.

Als Berater kann man hier erstens an der Finanzierung und zweitens am Hausverkauf verdienen. Schreit die Logik nicht danach, mit der gleichen Arbeit gleich zweimal zu verdienen? Für die nahezu gleiche Arbeit wird man somit zwei Mal bezahlt, hat dem Kunden eine wirklich sinnvolle Lösung anzubieten und positioniert das eigene Geschäft der Krise ganz clever. Das eigene Kundenpotential ist ja auch schon vorhanden.

Man bringt als Anlagenberater ja schon sehr viel Wissen mit, hat Finanzierungen für Häuser gemacht, und vielleicht hier und da schon mal was für eine Vermittlung eines Hauses bekommen. Allerdings sollte man sich dann auch dort einklinken wo die notwendige Infrastruktur für den Verkauf von Häusern schon steht, schon allein um der eigenen wegbrechenden Vertriebsmannschaft eine solide Alternative zu bieten.

Doch muss aber nicht unbedingt krisenbedingt sein, dass Ihr Geschäft die Arbeitsgrundlage verlieren könnte.

  • Die Call-Center-Branche hat Veränderungen durch Gesetzesänderung für das Marketing schon dramatisch zu spüren bekommen. Wie immer gibt es jene die sich frühzeitig nach anderen Möglichkeiten umsehen, oder die Träumer die dann völlig überrascht werden wenn neue Gesetze gemacht werden.
  • Der Wechsel vom Vergaser zur Einspritzanlage im Auto hat weltweit rund 300.000 Menschen den Job gekostet. Natürlich wurden wieder viele neue Jobs geschaffen.

Veränderung ist heute normal. Wer sich dagegen wehrt, wird von der Veränderung völlig überrumpelt.

Wer es geschickt macht und voraus denkt, für den wird der geschäftliche Engpass zum Sprungbrett.

Welche Geschäftsgelegenheiten könnten sich nutzen, die sich aus Ihrem vorhandenen Geschäft heraus ergeben? Denn das Risiko zu scheitern ist minimal, weil man die Materie und den Markt schon weitgehend kennt.

Ganz nette Nebeneffekte:

  • Sie können pro Neukunde mehr an Werbung ausgeben, weil Sie mehr pro Kunde verdienen. Nicht gut für die Konkurrenz.

Im Prinzip sind in jedem Unternehmen unzählige Möglichkeiten vorhanden noch weitere ungesehene Möglichkeiten zu nutzen.

Denken Sie mal nach…

Markus Trauernicht