Wie man kostenlos an Kunden kommt

Wie wäre es, wenn Sie für einen neuen Kunden nichts bezahlen müssten? Was für viele eine absolute Neuheit ist, ist für jene im Informationsmarketing eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein System, mit dem Sie im wahrsten Sinne des Wortes an kostenlose Kunden kommen.

Hört sich zu gut an um wahr zu sein – oder?

Die Antwort ist eigentlich ziemlich verblüffend. So naheliegend, dass sie schnell übersehen werden.

  • Manch einer wird über die Antwort richtig genervt sein.
  • Andere werden ein AHA-Erlebnis haben.

So funktioniert es:

Wenn Sie beispielsweise 100 Euro für einen neuen Kunden an Werbung ausgeben, und dann wieder mit dem ersten Verkauf 100 Euro einspielen, dann sind Sie im wahrsten Sinne des Wortes kostenlos an einen Kunden gekommen.

Das ist übrigens kein Witz.

Es ist eine übliche Vorgehensweise im Informationsmarketing.

  • Der Trick liegt darin, dass man mit nachgelagerten Produkten die Gewinne macht.
  • Und von Anfang an einplant, dass man mit dem ersten Verkauf nichts verdient.

Allerdings funktioniert das nur für jene, die sich einen Verkaufstrichter aufbauen. Das System ist also der Knackpunkt.

  • Wer hochpreisige Einmal-Produkte kauft, wird mit dieser Antwort nicht viel anfangen können. Dort ist dann viel mehr das echte Empfehlungsmarketing dran, wo zufriedene Kunden (schon allein ohne ihr Zutun) das Produkt oder die Dienstleistung weiter empfehlen.

Man kann die 100 Euro auch durch die Zahl ersetzen die für Sie zutrifft. Manch ein Unternehmen zahlt auch 200.000 Euro und mehr um einen Kunden zu bekommen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein großes Passagierflugzeug oder eine Eisenbahntrasse verkaufen – dann kommt man mit 200.000 Euro auch nicht sehr weit, um an einen neuen Kunden zu kommen.

Richtig kraftvoll wird dieser Gedanke natürlich, wenn man ein weiterführendes Informationsmarketing nutzt, um den Kunden auch interessiert zu halten. Möglichst automatisiert (Autoresponder, Whitepaper etc. ) um zusätzlich die Werbekosten zu senken.

  • Typische Beispiele für konventionelle Geschäfte (nicht reine Online-Geschäfte) sind Prospekte, wo mit Lockangeboten der Kunde in das Ladengeschäft gelockt wird. Die hohe Response ist dabei wichtig. Man verdient dann an weiteren Produkten die der Kunde kauft, wenn er dann im Ladengeschäft ist.
  • Im reinen online Informationsmarketing wäre der Upsell das Gegenstück, bzw. der weitere erste Schritt im Verkaufstrichter. Dabei wird nach einem getätigten Kauf ein weiteres passendes Angebot gemacht. Und zwar nachdem der Kunde alle verkaufsnotwendigen Daten eingegeben hat. Mit einem einzigen Klick kann man dann ein weiteres Produkt kaufen. Denn wenn jemand einmal „Ja“ gesagt hat, dann ist bedarf es für das zweite „Ja“ nicht viel Willenskraft. Also erst ein Ebook, und danach noch ein Kurs mit ein paar CDs die nachgelagert verkauft werden.

Wer so wie beschrieben denkt, hat der Konkurrenz gegenüber einen Vorteil: Man kann mehr Geld ausgeben um an Kunden zu kommen. Nur Wenige verstehen wie wertvoll diese Erkenntnis ist. Es geht ja nicht darum Geld zum Fenster heraus zu schmeißen, sondern überhaupt in der Lage zu sein mit einem Verkaufstrichter die Gewinne einzuspielen. Und zwar weil man systematisch so vorgeht, dass der erste Verkauf immer dazu dient einen neuen Kunden zu gewinnen, und nicht um Gewinne einzufahren.

Übrigens – in vielen Märkten kann man es sich nicht mehr auswählen ob man es so machen will: Es gibt keine wirkliche andere Möglichkeit. Also warum nicht gleich die Gelegenheit am Schopf packen.

Im Informationsmarketing, beispielsweise bei Börsenbriefen, bedeutet dies das man einen hochwertigen kostenlosen Newsletter via Email heraus gibt. Die Empfehlungen –  was man dann kaufen und verkaufen soll – gibt es dann im kostenpflichtigen Newsletter. Klar, es kostet etwas, einen kostenlosen Newsletter heraus zu geben. Der Trick ist, dass man mit dem nachgelagerten kostenpflichtigen Newsletter verdient.

Wie gesagt – man muss einen nachgelagerten Verkaufstrichter haben. Zum Beispiel:

  • Kostenloser Newsletter
  • Newsletter für 100 bis 250 Euro im Jahr
  • 1000 Euro im Jahr Newsletter wo man vielleicht Empfehlungen zu recht kurzfristige Trading-Gelegenheiten und Kurswechseln nutzt.

Deswegen kann ein solides Franchise-System für einen Franchisegeber so unglaublich lukrativ sein – die Kosten pro Neukunde sinken drastisch, wenn es sich herum spricht, wenn ein Franchise-System funktioniert. Während man auf Dauer fleißig an Lizenzgebühren verdient – und zufriedene Franchisenehmer hat.

Hoffe es hilft.
Markus Trauernicht