Wie sieht das sinnvolle Verhältnis zwischen Gewinn und Marketingausgaben aus?

Ja, es gibt dieses Verhältnis zwischen Marketingausgaben und Gewinnen.

  • Daumenregel 1: Wer am meisten für Marketing ausgibt, dem geht es am Besten.
  • Daumenregel 2: Wer am wenigsten für Marketing ausgibt, dem geht es am Schlechtesten.

Allerdings: Man sollte ROI – Return on Investment – im Auge behalten. 

Social Media und positiver ROI – das verträgt sich selten. (Abgesehen von Agenturen die damit Geld verdienen)

Es gibt nun mal finanzielle Realitäten. z.B. Cashflow kaputt = Unternehmen kaputt, auch wenn die Auftragsbücher gefüllt sind.

  • Auch eine finanzielle Realität: Wenn Marketing die Dinge tut, die in erster Linie den eigenen Job sichern. Z.B. jede gemessene Korrelation zwischen Ursache und Wirkung der Marketingmassnahmen als realitätsfremd zu bezeichnen. Denn sonst müssten oft alle Social Media Aktivitäten und teuren Hotel-Events sofort gestoppt werden.
  • Noch eine Marketing-Realität: Marketingleute können oft nicht verkaufen, und betrachten Verkauf als etwas unter der eigenen Würde. In der Folge werden z.B. Verkaufstexte möglichst kurz gehalten und das Tracking wie die Pest gemieden. Ohne zu beachten wie lange man recherchiert, wenn man persönlich selber was kauft. (Konflikt offensichtlich?!?)

Die einzig wirkliche Existenzberechtigung von Werbungen ist zu verkaufen.

Markus Trauernicht