6 Tricks zu besseren Verkaufstexten & Landingpages

  • Auch wenn Sie nicht besonders gut schreiben.
  • Auch wenn Sie das Schreiben an einen Drahtseilakt erinnert.

Problem: Sie brauchen einen Verkaufstext, aber ein blanker Bildschirm starrt Sie an.

1. Überlegen Sie sichwas Sie ihrem besten Freund, Schwester oder Mutter erzählen würden, wenn Sie das Produkt an diesen Menschen verkaufen würden. Natürlich will man nur das Beste für Menschen die einem selber nahe stehen. Der Inhalt eines solchen Gespräches würde sich auf die richtig wichtigen Inhalte konzentrieren. Schreiben Sie auf was Sie sagen würden. Damit kommen Sie zu einem soliden Rahmen für Ihren Verkaufstext.

2. Nehmen Sie ihr Verkaufsgespräch auf. Z.B. mit Audacity. Oder nehmen Sie das Gespräch Ihres besten Verkäufers auf. Denn ein Werbetext ist ja nichts anderes als ein Verkaufsgespräch in schriftlicher Form. Notfalls einfach mehrmals aufnehmen, bis das Lampenfieber verschwunden ist. Diesen Text schreibt man dann aus. Dann wird dieser verfeinert und schon hat man einen Text der in der oberen Liga mit spielt.

3. Lesen Sie den Text Leuten vor, die von dem Werbetexten keine Ahnung haben. Achten Sie auf Reaktionen dieser Leute wenn Sie vorlesen. An welchen Stellen verlieren Sie die Aufmerksamkeit des Zuhörers? Knöpfen Sie sich ein paar Rentner vor. Die freuen sich über ein Wechsel im Alltag. Vor allem wird schnell klar, wo etwas nicht so deutlich ist, und nachgearbeitet werden muss.

4. Schreiben und editieren Sie den Verkaufstext nicht gleichzeitig. Denn zum schreiben und editieren werden weitgehend jeweils nur eine Gehirnhälfte genutzt. Entweder nur schreiben, oder nur editieren. Es scheint mir, dass die Kreativität auf der Strecke bleibt, wenn man immer gleich verfeinert und den Text überarbeitet. Wenn man beides gleichzeitig macht, ist das fast wie wenn die einzelnen Gehirnhälften gar nicht erst richtig warm laufen können, bevor wieder ein Wechsel zur anderen Gehirnhälfte stattfindet.

5. Die besten Gedanken kommen, wenn man sich mit etwas ganz anderem beschäftigt. Es ist sehr sinnvoll zwischendrin 10 – 15 Minuten Pause zu machen. Das Gehirn kann in der Zwischenzeit die Gedanken anders verknüpfen, und wird besonders kreativ. Spürhunde am Zoll bekommen auch ihre Pause zwischendrin, damit die Nase und das Hirn des Spürhundes  wieder brauchbarer ist

6.Viele Menschen kämpfen mit der Motivation bis man anfängt zu schreiben. Motivation kommt nach der Aktion, indem man anfängt. Die Seminarwelt tut uns in der Regel wenig Gefallen mit den gängigen Auffassungen über Motivation. Die Motivation ist das Resultat einer Aktion, viel weniger die Ursache für eine Aktion.

Hoffe es hilft.

Markus Trauernicht