Beispiel-Werbetext für ein Private Equity Investment

Hier ein Beispiel für einen Werbetext, den ich im Januar 2008 für ein Private Equity Investment geschrieben habe. Also vor knapp 4 Jahren.

Nach dem der Text verschickt wurde, sagte mir der Auftraggeber am Telefon: “Herr Trauernicht, hier klingeln ständig die Telefone!”

  • Am Ende finden Sie noch ein paar kurze Hintergründe.

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Werden Sie Ihr hart verdientes

Geld über die nächsten Jahre hinweg

mit Fonds und Aktien verbrennen?

Was wenn der Schwarze Montag am 21-01-2008
nur eine leichte erste Vorwehe dessen war,
was noch auf uns zukommen wird?

An dieser Stelle war ein Bild, mit brennenden Euro und Dollar.
Leider ist dies nicht mehr verfügbar, bzw. kann es nicht nachkaufen.  

Aber nein, ist doch nur Schwarzmalerei. Gehen wir jetzt mal davon aus, dass es sich nur um einen absoluten Zufall handelt, ohne weitere Bedeutung.

Was können wir als Nächstes erwarten? Welche recht unbekannten Entwicklungen gibt es, die Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen großen Teil Ihres Vermögens, welches in Aktien und Fonds angelegt ist, in den kommenden Jahren vernichten wird? Und welche Alternativen gibt es?

 

Ich fordere Sie jetzt dazu auf, ganz kritisch zu hinterfragen was Sie jetzt erfahren werden. Ja, Sie dürfen weiterhin Ihren Bankier fragen welche Fonds und Aktien am Besten sind.

Doch hier mal eine ganz kritische Frage:

Wollen Sie ernsthaft Ihr Geld genau den Versicherungen und Banken zur Verwaltung überlassen, die sich kürzlich so ganz nebenbei in den Bilanzen um ein paar Milliarden Euro verrechnet haben? Ja, sich sogar um zweistellige Milliardenbeträge verrechnet haben? Können wir mit noch mehr solchen „unerwarteten“ Entwicklungen rechnen? Wo das Ende der Fahnenstange irgendwo im Nebel versteckt ist?

 

Wie fühlen Sie sich nach den Turbulenzen an der Börse? Angst? Wut? Hilflosigkeit? Verlangen nach Sicherheit?

Glauben Sie ernsthaft, dass Ihr Bankier der richtige Ansprechpartner ist, wenn es darum geht Ihr Geld zu vermehren? Vertritt dieser wirklich Ihre Interessen oder doch eher die seiner Bank, bzw. des eigenen Arbeitsplatzes? Kann Ihr Bankier wirklich Ihr Geld besser als Sie selber verwalten?

 

Ein einzelner französischer Bankier schaffte es mit Betrügereien 4,9 Milliarden Schaden (oder wie hoch war es wirklich?) bei seiner Bank anzurichten. Das sind 4900 Millionen Euro! Das sind Kundengelder mit denen da gespielt wurde. Und die Bank selber korrigiert den Schaden so gut es geht, indem massiv Futurekontrakte auf europäische Aktienindizes auf den Markt geschmissen werden. Doch die Öffentlichkeit erfährt erst zwei Tage später was wirklich Sache ist. Hätte das Management der Bank nicht so „geschickt“ reagiert, wäre der Schaden wohl um ein Vielfaches höher gewesen. Schlimm ist nur, dass hier Anleger weltweit betroffen sind. Denn die Auswirkungen waren an weltweiten Börsen deutlich zu spüren. Fakt ist eins: Es lohnt, sich über alternative Investitionsmöglichkeiten zu informieren, die Ihnen eine weitgehende Unabhängigkeit von den internationalen Börsengeschehen verschaffen.

 

Die derzeitige Entwicklung an den Finanzmärkten hat gar nichts mit Zufall zu tun. Als der Börsenguru George Soros 1995 schon eindringlichst vor einer vorstehenden Zinskrise in den USA (mit weltweiten Folgen) warnte, wurde er ausgelacht.

Seine Prognose lag völlig daneben!

 

Allerdings nur was den Zeitpunkt betraf. Was wir jetzt mit dem Schwarzen Montag am 21. Januar erlebt haben, ist nichts anderes als das was George Soros schon vor Jahren vorausgesagt, bzw. voraus gerechnet hatte. Schon seit Jahren warnt er vor der schwelenden Finanzkrise welche durch übermäßige Kreditfinanzierungen ausgelöst werden. Übrigens, Soros spekulierte 1992 gezielt gegen das Britische Pfund und verdiente somit am Schwarzen Mittwoch, dem 16. September 1992 insgesamt 1000 Millionen amerikanische Dollar. Man sollte also schon genauer hinhören, wenn ein solcher Mensch seine Prognosen abgibt. Mehr dazu gleich…

 

Es gibt aber genau so Entwicklungen, die dafür sorgen werden, dass viele Menschen in den kommenden Jahren Ihr Geld sehr erfolgreich anlegen werden. Es sind Entwicklungen die nicht aufzuhalten sind. Warum das so ist, und welche Entwicklungen das sind, das werden Sie erfahren wenn Sie weiter lesen. 

Sie werden jetzt folgende überlebenswichtige Investmentinformationen und Hintergründe erfahren:

  • Wieso Ihr hart verdientes Geld über die Alterstruktur unserer Gesellschaft und die damit zusammenhängenden Entwicklungen an den weltweiten Börsen und Märkten vernichtet werden kann!
  • Wie die Ein-Kind-Politik in China Ihre zukünftigen Investitionen betrifft!
  • Wie man sich an der richtigen Stelle der Wertschöpfungskette in Finanzmärkten positioniert. Welche unbezahlbare Logik Sie von den Goldgräbern im Jahr 1849 in Sacramento lernen können.
  • Ich werden Ihnen eine Alternative vorstellen, die sich genau diese Entwicklungen zum eigenen Vorteil macht. Prüfen Sie die Fakten! Machen Sie Ihr eigenes „Big Picture“. Immerhin geht es um die Sicherheit und die Rendite Ihres Geldes!

 

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Hintergrund: 

Das Ziel war hier nicht einen hart auf Verkauf zu machen. Sondern Zweifel zu streuen, und dann über die Beweisführung im Text zur logischen Ansprechadresse zu werden. Es werden Behauptungen aufgestellt, sondern der Leser wird aufgefordert zu prüfen was geschrieben ist.

  • Der Leser kann nicht abschätzen wo es hingeht. “Seine Prognose lag völlig daneben.” Hier werden starke Emotionen angesprochen. Das hat jeder schon mal erlebt, der sein Geld angelegt hat.
  • Auch war zu dem Zeitpunkt vielen Investoren klar, dass sich hier was ganz gewaltiges zusammenbraut. “… um ein paar Milliarden verrechnet haben” Da läuft jedem Investor ein kalter Schauer über den Rücken. Denn dahinter steht die Frage: “Macht meine Bank / Versicherung das auch?”
  • Auch wird Anfangs eine Lösung angeteasert: Fakt ist eins: Es lohnt, sich über alternative Investitionsmöglichkeiten zu informieren, die Ihnen eine weitgehende Unabhängigkeit von den internationalen Börsengeschehen verschaffen.” Wer sich beim investieren schon mal so richtig die Finger verbrannt hat, wünscht sich andere Wege, weiß aber, dass es schwierig ist sich von Börsengeschehen abhängig zu machen.
  • Mit  dieser Aussage  “Sie werden jetzt folgende überlebenswichtige Investmentinformationen und Hintergründe erfahren:”,  wird dem Leser ein Maßstab gegeben, an dem er die Infos im Text messen kann.  Die Beweisführung hat dann diese Punkte sauber abgearbeitet.
  • Phrasen wie “Ein-Kind-Politik” und “Goldgräber im Jahr 1849 in Sacramento” stacheln die Neugierde an. Aber auch die Angst, dass dahinter Infos sind, die man verpassen könnte und dann finanziell Schaden leidet.
Weiterführende Links:
Markus Trauernicht